Thema: Schreibtagebuch

Gast bei den Bestsellerautoren & Vortragsrednern Anja Förster & Peter Kreuz

Im anderen Blog habe ich vor einiger Zeit über die vielen Begegnungen mit den Beiden geschrieben. Ich liebe Ihre Bücher. Und schätze sie als großartige Menschen. Groß also meine Freude, als mich Bestsellerautor und Andersdenker Peter Kreuz vor einiger Zeit um ein Interview bat.

Wir wollten von Hannes wissen, wie man ein kreatives Leben führen kann. Außerdem hat er ein klasse Buch geschrieben…
Das ganze Interview gibts hier »

HERZlichen Dank, liebe Anja, lieber Peter!
Es ist mir eine ganz große Freude und Ehre, Gast in Eurer Welt sein zu dürfen!

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Zum neuen Buch von Anja Förster und Peter Kreuz, „Macht was Ihr liebt“, gehts hier entlang.

Do what YOU love: Illustratorin Jenni Sparks.

Die wenigsten Menschen werden jemals berühmt werden. Niemals.
Es ist nett, diesen Traum zu haben, doch sollten wir uns nicht von ihm leiten lassen. Was zählt, sind jene Menschen, denen du mit deiner Arbeit Bedeutung schenkst. Der erste, bist du selbst!

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When I was younger I always wanted to be sort of known for doing something interesting. Not famous in a magazine/media way, just respected for my talents. (Jenni Sparks)

Jenni ist Illustratorin. Anders als andere ihrer Berufskollegen sitzt sie aber nicht an einem Schreibtisch und lässt sich von ihren Kunden dirigieren, sondern tut das, was sie liebt: Sie reist in fremde Städte, entdeckt kulturelle Schätze und lernt neue Menschen kennen.

Ihre Eindrücke zeichnen Landkarten, die sich emotional und künstlerisch von den monotonen Google-Karten unterscheiden.

Das hat Jenni nicht berühmt gemacht. Aber sie ist anerkannt. – Bei Jenen, die ihre Arbeit lieben. Weil sie tut, was sie liebt.

Stop being such a coward and get on with it. It’s not the end of the world if you fail, and you’ll definitely learn some stuff. Don’t even think about what the reaction will be to your work.

Don’t take it so seriously. Have fun, we have such a short time on Earth you might as well make it great and enjoy yourself in a fulfilling way! (Jenni Sparks)

Jenni, thanks a lot for bringing back romance into a world full with boring satellite maps!

www.jennisparks.com

Mehr oder weniger? // Die letzte Banane.

Zwei Freunde werfen je einen Würfel.
Spieler A gewinnt, wenn die höchste Zahl eine Eins, Zwei, Drei oder Vier ist.
Spieler B gewinnt wenn die höchste Zahl eine Fünf oder Sechs ist.

Welcher Spieler hat die höheren Gewinnchancen?
Eine einfach zu beantwortende Frage. Oder doch nicht?


Wer es mit der Antwort ganz eilig hat, springt zu Minute 1:50 im Video.

Dieses Beispiel ist eine Ergänzung zu den Seiten 26 und 33 in meinem Buch. Vielleicht passt es aber auch zu ganz anderen Kapiteln. Es ist wie in diesem Spiel: Vieles in unserer Welt ist nicht, wie es auf den ersten Blick scheint.

– Und nicht selten ist weniger mehr.

Konsument oder Produzent? Ein Gedanke zum Valentinstag.

Was erwartungslos hinausgeht bestimmt, was hereinkommt.

Alles, das du der Welt vorenthältst, enthältst du dir selbst vor. Schenk anderen, was diese deiner Meinung nach dir vorenthalten; ehrlich und ohne Erwartung: Ein Lächeln, Anerkennung, Freude, HERZlichkeit, Aufmerksamkeit, Respekt und mehr … und das Selbe wird auch dir zufliessen.

Klingt einfach, tun wir aber zu selten;
weil wir gewohnt sind, gedankenlos zu konsumieren.

Statt beHERZT zu produzieren.

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Titelbild Flickr CC // Thanks Damon Jah!

Nacht der Meuterei in der Kunstschmiede.

JW Weinverkostung

Jede „Nacht der Meuterei“ ist anders. Ganz besonders reizen die unterschiedlichen andersOrte: Galerien, Bibliotheken, Weingüter. Kürzlich durfte ich – gemeinsam mit der Jungen Wirtschaft Lienz – wieder an einem dieser ganz besonderen Orte sein: Am Ort des Wirkens eines Mannes, der zu den letzten seiner Zunft gehört – Kunstschmied Rudi Duregger.

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Längst ist Rudi über 70. Vielleicht auch deshalb strahlt er eine unglaubliche Ruhe aus. Öffnungszeiten kennt er nicht. Seinen Kunden bietet er Richtzeiten an. Das Gesicht des jungen alten Mannes erzählt Geschichten wie ich sie liebe. Unzählige. Zumindest denen, die genau hinhörensehen.

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„Kreativität ist die Qualität, die du in dein Tun einbringst.“

Rudi steht vor dem lodernden Feuer und hält das Eisen in die Flammen bis es glüht. Schmiedekunst pur. Doch eines der ältesten Gewerbe ist dem Untergang geweiht…

„Es gibt keinen Nachwuchs“, sinniert der Schmied. „Nach mir wird niemand die Kunstschmiede übernehmen.“ Der schwere Hammer, mit dem er das heiße Eisen formt, knallt laut auf den Amboß und verleiht seinen Worten noch mehr Gewicht. Ein lautes Zischen, während er das Eisen ins Wasser hält. Ein lebensZeichen, dass es die Kunstschmiede Duregger noch solange geben wird, solange Rudi Duregger noch den schweren Hammer in die Höhe stemmen kann und der alte Kunstschmied voller Hingabe in seinem Tun aufgeht.

Danke, Rudi! Es war ein einmaliger bei dir und mit dir!

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Du möchtest deine eigene Nacht der Meuterei veranstalten? Lass es uns zusammen tun und schick mir ein Email an meuterei@andersdenken.at

// Fotos 2,3 via dem wunderbaren Alpen-Blog von Dieter und Marlies Buck. Danke!

Denkmuster & Denkmonster. Halluzination ohne Drogen.

Unser Denken projiziert Erfahrungen der Vergangenheit auf Gegenwart und Zukunft. Erwartet gemütlich eine unreflektierte Fortsetzung konditionierter Muster. Das schränkt die Wahrnehmungsfähigkeit ein. Mehr noch: Denkmuster verzerren die Realität. Wir sehen Dinge, die nicht sind. Oder sehen nicht, was ist.

Das Video unten visualisiert dies eindrucksvoll. Schau es dir im Vollbild an. Lies jeden einzelnen Buchstaben mit. Ob laut oder in Gedanken spielt keine Rolle. Nach eineinhalb Minuten erwarte eine Halluzination…

Die Erklärung // Es ist dein Gehirn, das dein Auge in die Irre führt. Unbewusst erwartest du, dass weiterhin ist, was gerade eben noch war. Lächerliche 90 Sekunden reichen aus, um ein Muster entstehen zu lassen.

Welche Welt sähe ich, wäre ich gar ein Leben lang einem (Denk)Muster gefolgt?
Welche Welt sehe ich, weil ich mein Leben lang einem (Denk)Muster gefolgt bin?

Commitment ist volle Hingabe an das Tun.

Keiner brüllt mit solcher Hingabe wie der Mann mit der kaputten Gitarre.

„Ich habe Sie mir Anfang der Neunziger gekauft, von dem Geld, dass ich für meinem Auftritt in Alan Parkers Film „Commitments“ bekommen habe.“ Glen Hansard

Und er spielt noch immer auf ihr…

Hingabe ist nicht, einmal auf seiner Lieblingsgitarre zu spielen. Auch nicht jeden Tag an sieben Tage die Woche, ein Monat lang oder ein halbes Jahr hindurch. Sondern wieder und wieder. 25 Jahre lang.

Glen Hansard played to us as we waited to go inside and see him play. The coolest thing I have ever seen a musician do.

PS für M.O.// Das Ende deiner Misere hast du selbst in der Hand, denn: Teilzeit-Unternehmer sein funktioniert nicht. Unternehmer sein bedeutet, alle Energie auf (s)ein Tun zu fokussieren. Wieder und wieder…

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