Thema: Fundstücke

Spuren im Sand.

Mikhail Sadovnikov zeichnet auf nasser Erde; in Stille und Gegenwärtigkeit folgt ein Muster dem nächsten. Mikhails Kunst ist vergänglich – wie jeder Moment im Leben. Ein Grund mehr, jeden einzelnen (Abdruck im Sand) in vollen Zügen zu genießen.

Die grausame Stimme im Kopf.

Die unüberwindbarsten Hindernisse sind die Hindernisse in uns selbst; unser schärfster Kritiker unser Ego. Vieles, was uns die Stimme im Kopf täglich zuflüstert, klingt so hart, dass wir entsetzt einschreiten würden, wenn wir ihre Worte ausgesprochen am Nebentisch im Café hörten.

Dove hat dies in diesem Werbespot hervorragend visualisiert; eine wunderbare Ergänzung zu einigen Passagen meines deines Buches. Schau selbst…

Das Leben ist einfach.

Meine Videoempfehlung fürs Wochenende. Ein großartiger 15-Minuten Talk von Jon Jandai, der nicht nur Unterhaltungswert hat, sondern auch zu einem Perspektivenwechsel zwischendurch anregt; bis es (für zu Viele) am Montag wieder kompliziert wird…

„Das Leben ist einfach.
Warum machen wir es so kompliziert?“

Jon Jondai
Pun Pun Center for Self Reliance

Do what YOU love: Illustratorin Jenni Sparks.

Die wenigsten Menschen werden jemals berühmt werden. Niemals.
Es ist nett, diesen Traum zu haben, doch sollten wir uns nicht von ihm leiten lassen. Was zählt, sind jene Menschen, denen du mit deiner Arbeit Bedeutung schenkst. Der erste, bist du selbst!

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When I was younger I always wanted to be sort of known for doing something interesting. Not famous in a magazine/media way, just respected for my talents. (Jenni Sparks)

Jenni ist Illustratorin. Anders als andere ihrer Berufskollegen sitzt sie aber nicht an einem Schreibtisch und lässt sich von ihren Kunden dirigieren, sondern tut das, was sie liebt: Sie reist in fremde Städte, entdeckt kulturelle Schätze und lernt neue Menschen kennen.

Ihre Eindrücke zeichnen Landkarten, die sich emotional und künstlerisch von den monotonen Google-Karten unterscheiden.

Das hat Jenni nicht berühmt gemacht. Aber sie ist anerkannt. – Bei Jenen, die ihre Arbeit lieben. Weil sie tut, was sie liebt.

Stop being such a coward and get on with it. It’s not the end of the world if you fail, and you’ll definitely learn some stuff. Don’t even think about what the reaction will be to your work.

Don’t take it so seriously. Have fun, we have such a short time on Earth you might as well make it great and enjoy yourself in a fulfilling way! (Jenni Sparks)

Jenni, thanks a lot for bringing back romance into a world full with boring satellite maps!

www.jennisparks.com

Streetart im größten Open-Air-Gefängnis der Welt.

Wegen Arbeiten wie dieser, die zum Nachdenken, zu Dialog und Handeln anregen sollen, ist Banksy für mich der großartigste Streetart-Künstler der Gegenwart.

Unlängst hat er sich in eine Zone eingeschleust, die niemand betreten oder verlassen darf. Seit heute morgen zeigt er auf seiner Homepage Fotos und ein Video seiner Arbeiten und den Interviews mit Menschen im Gazastreifen – dem größten Gefängnis unter freiem Himmel.

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„Ich musste eine Katze malen, weil Menschen im Internet lieber Katzenfotos ansehen, als Bilder des Schreckens.“ (Banksy)

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via Streetartnews und Banksy

Bücher von Banksy »
Banksy auf Wikipedia »
Banksy auf Instagram »

Und wer noch nicht genug hat, hier eine sehenswerte Dokumentation über den (oder die?) mysteriösen Phantomkünstler.

Liebesbriefe aus tausenden Fotos.

Wenn einer eine Reise tut, macht er auch viele Fotos. 2005 spaziert Sohei Nishino mit einer analogen Kamera eine Woche lang durch Osaka und verknipst dabei 150 Rollen Film. Aus den Bildern erstellt er eine Collage. Klebt Foto auf Foto.

Das Ergebnis ist eine Landkarte der ganz besonderen Art. Sie dient nicht wirklich der Orientierung sondern vielmehr seiner persönlichen der Erinnerung an die vielen Eindrücke. Soheis Liebesbrief an Osaka – so wie er es bei seinem Spaziergang gesehen hat.

Mittlerweile hat der Künstler auf die gleiche Art Liebeslieder für viele andere Städte komponiert (darunter Paris, Amsterdam, Bern, London, Tokyo, New York, u.v.a.) und stellt seine Werke in aller Welt aus.

Holz. Und etwas Farbe dazu.

Ivan Hoo hat schon immer das getan, was er liebt: Malen. Er malt seit seiner Kindheit. Was er heute kann, hat er sich selbst beigebracht und seine Leidenschaft, das Malen auf Holz, über die Jahre hindurch perfektioniert. Einfach großartig.

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